Endlich! Wir haben ja schon einiges von Alid’s neuem Frischekonzept gehört, aber bis München war es bislang noch nicht vorgedrungen. Gestern war ich in einer Münchner Filiale und da stand sie vor mir. Die größte Brotbackmaschine, die ich bisher gesehen habe. Irgendwie ne coole Idee, die ja auch bei Kaffeeautomaten gut funktioniert. Man drückt auf den Knopf für das Brötchen seiner Wahl, das Gerät fängt an, merkwürdige Geräusche von sich zu geben und zack….1 Minute später ist es da, das frisch gebackene Brötchen. Hm….so wird’s sicher nicht funktionieren. Wär aber schon spannend, da mal hineinzuschauen.
Eines muss man den Discount-Riesen ja lassen: sie sind kreativ und setzen Disscount-Trends. Immer den Bedürfnissen der Discount-Käufer auf der Spur. Wie wäre es denn mal mit ferngesteuerten Einkaufswagen, die das Gehirn auslesen können und dann automatisch die Produkte des mentalen Einkaufszettels ansteuern. Am besten sind sie auch noch mit Greifarmen ausgestattet, die die Produkte dann gleich in den Wagen legen. Schnell zum automatischen Self-Check-out und fertig ist der Einkauf. Hehe. Wie wohl das Einkaufen in 100 Jahren aussieht…..sicher nicht mehr so, wie heute. Dazu gibt es ja schon eine Reihe von Studien. Eine hab ich vor kurzem auch gelesen. Werde darüber im nächsten Beitrag etwas schreiben.
Bin mal gespannt, was ALdi sich als nächstes einfallen läßt. Bei aller Kreativität und Innovationskraft sind mir aber die einfachen Ideen immer noch die liebsten – die Preissenkungen.
Denen sind wir nämlich auf der Spur, um unseren Usern neben vielen anderen Features wertvolle Spartipps geben zu können.
Euer Nicho

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Die Deutschen werden älter. Das statistische Bundesamt weist aus, dass bis 2016 der Anteil der Altersgruppe 60plus von derzeit 25% auf dann 29% steigen wird. Doch was bedeutet dies für das Einkaufsverhalten und wie muss der Handel darauf reagieren, damit die Konsumenten ihnen weiter die Treue halten?
Wie es Netto schafft, die gut positionierte Marke Plus verschwinden zu lassen, noch bevor es die Verbraucher so recht bemerken, das konnte man in den vergangenen Monaten gut beobachten. Und wie es gelingt, Netto zügig als national bekannte Marke zu etablieren – ebenfalls. Jüngster Coup ist das Sponsoring des Fußballvereins Vfl Bochum. In Kürze laufen die Kicker mit dem gelben Logo auf ihren Trikots durchs Stadion. Mit einem rund dreifach so hohen Werbebudget und dem Slogan: “Mehr Netto für alle” will Edeka Marktanteile der Konkurrenten für sich gewinnen. Immerhin wurden schon rund 740 der insgesamt 2300 Filialen von Plus in Netto Markendiscount umgetauft. Bis nächsten Sommer soll die Umstellung des gesamten Filialnetzes abgeschlossen sein.
Die Preise für Verbrauchsgüter sanken gegenüber Juni 2008 um durchschnittlich 1,6% (+ 0,1% gegenüber Mai 2009). Nahrungsmittel waren insgesamt um 4,0% billiger als im Vorjahr, gegenüber Mai 2009 verbilligten sie sich um 0,1%. Starke Preisrückgänge waren im Vorjahres-vergleich für Milch und Milcherzeugnisse zu verzeichnen (– 12,4%). Gegenüber Mai 2009 sanken hier die Preise um 1,4% und lagen damit wieder unter dem Niveau vom Juni 2007. Ähnlich verlief die Entwicklung bei Käse und Quark (– 12,6% gegenüber Juni 2008).